Projekte
Fraunhofer FIRST / Institut
DGSI – D-Grid Scheduler Interoperability
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Im Projekt D-Grid Scheduler Interoperability (DGSI) werden Technologien für das Scheduling in Service- und Ressourcen-Grids entwickelt. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms »IKT2020 – Forschung für Innovationen« im Gebiet »Grid-Dienste für Wirtschaft und Wissenschaft« vom BMBF gefördert und ist Teil der D-Grid-Initiative. Durch Grid-Technologien sollen mithilfe von verteiltem Rechnen ressourcenintensive Aktionen in Wissenschaft und Wirtschaft ermöglicht werden. Der Zugriff auf die Ressourcen wird durch Scheduling-Tools wie den von FIRST entwickelten Generic Workflow Execution Service (GWES), einer branchenübergreifenden Middleware-Komponente, modelliert und organisiert. So können die Operationen im Grid vorab abstrakt festgelegt werden. Eine Herausforderung beim Grid Computing ist, dass die beteiligten Nutzer-Communities jeweils sehr unterschiedliche, spezifische Scheduling-Dienste verwenden. Ziel des DGSI-Projekts ist es daher, als »gemeinsamen Nenner« eine so genannte Interoperabilitätsschicht zu entwickeln, mit der Benutzer einer Community problemlos Operationen auf Ressourcen einer anderen Community ausführen können. So können die vorhandenen Rechen- und Speicherressourcen von allen Communities genutzt werden, was eine integrative Zusammenarbeit der verschiedenen Nutzer ermöglicht. Die Interoperabilitätsschicht soll dabei als ein offener Standard eingerichtet werden, damit sie bei möglichst vielen Schedulern implementiert wird. Der GWES kann auf diese Weise mit weiteren Community-Grids vernetzt werden.
Laufzeit
01.05.2009 – 30.04.2012
