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Fraunhofer FIRST / Institut

MAMSplus – Multi-Access, Modular-Services Framework

MAMSplus ist ein vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gefördertes Verbundvorhaben, welches im Juni 2008 gestartet wurde. Es ist die Weiterführung des Pilotprojekts MAMS, das zwischen März 2006 und Oktober 2007 vom BMBF unterstützt wurde und die Machbarkeit im Fokus hatte. Somit nimmt das Konzept mit dem Projekt MAMSplus den Weg vom Demonstrator zur ersten prototypischen Umsetzung. Das Vorhaben wird getragen durch Partner aus Forschung und Industrie unter der Konsortialführung der Deutschen Telekom AG, Laboratories. Die Laufzeit beträgt 18 Monate.

Das Ziel von MAMSplus ist es, eine Plattform zu entwickeln, die es Anwendern – insbesondere auch Nicht-IT-Experten – ermöglicht, mittels einer intuitiv bedienbaren Oberfläche die Erzeugung und Konfiguration von komplexen Diensten selbst durchzuführen. Die rasche und individuelle Anpassung von Geschäftsprozessen an geänderte Anforderungen und Rahmenbedingungen kann hiermit unterstützt werden.

Eigene Arbeiten

Im Projekt MAMSplus leistet Fraunhofer FIRST Beiträge zu den Kernthemen Diensterstellung sowie Ressourcenbeschreibung und -verwaltung. Um komplexe Anwendungen aus Basisdiensten zusammenstellen zu können, muss deren Funktionalität und ihre Wechselwirkungen mit anderen Modulen (z.B. Ein- und Ausgangsgrößen dieser Dienste) so beschrieben werden, dass sie vom Nutzer graphisch konfiguriert und anschließend vom System verarbeitet werden können. Die dafür notwendigen Konzepte (u.a. XML-basierte Beschreibungssprache) werden von Fraunhofer FIRST entwickelt und umgesetzt.

Die „Intelligent Service Oriented Network Infrastructure” (ISONI) als Teil der MAMS Infrastruktur realisiert ein Virtualisierungskonzept der Kommunikations- und Ausführungshardware. Fraunhofer FIRST entwirft eine Ressourcenbeschreibungssprache für die Beschreibung und Verwaltung der Komponenten (Knoten und Netzwerk) dieser Ausführungsumgebung. Darauf aufbauend schafft FIRST die Grundlagen für ein Ressourcenmanagement, um durch Vorabreservierung eine garantierte Abarbeitung von Services zur Laufzeit zu sichern.

Weitere Informationen

Kontakt

Dr. Steffen Unger
Forschungsleiter Modellierung technisch-physikalischer Systeme
Tel.: +49 (0) 30 / 63 92 – 18 16
Fax: +49 (0) 30 / 63 92 – 18 05
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