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Staatssekretärin Rogall-Grothe eröffnet den zweiten Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe »Zukunftsdialog Digitale Gesellschaft«. Der zweite Zukunftsdialog widmete sich dem digitalen Wandel auf dem Land.  | @Fraunhofer FOKUS

Zweiter Zukunftsdialog widmet sich dem digitalen Wandel im ländlichen Raum

News vom 04. Sept. 2014

Auf dem »Zukunftsdialog: Digitale Gesellschaft« am 4. September begrüßte die Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe ca. 80 Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Mit dem zweiten Teil der dreiteiligen Veranstaltungsreihe thematisierten das Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) den digitalen Wandel auf dem Land.

Der zweite Zukunftsdialog setzt die Veranstaltungsreihe fort, die im Juli mit der Auseinandersetzung über die »Zukunft der vernetzten Stadt« begann und am 18. November mit »Europa – grenzenlos« seinen Abschluss findet. Parallel zur Veranstaltung publizierte ÖFIT sein erstes Ergänzungsblatt zur ÖFIT-Trendschau, die um das Thema » Peripherie« erweitert wird.

Keynote-Sprecher Dr. Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung betonte im Rahmen des zweiten Zukunftsdialogs die neuen Möglichkeiten der Mobilität im ländlichen Raum. Dass Infrastrukturfragen auch unkonventionell gelöst werden können, zeigt ein Blick auf die Mobile-Money-Revolution in Ostafrika. Dr. Oliver Schmidt, Dekan an der Mountains of the Moon Universität in Westuganda, stellte in seiner Keynote die Möglichkeiten und Risiken mobiler Bezahlweisen für die ländliche Entwicklung vor. Auch für die mobile Finanz-Infrastruktur bleiben hohe Sicherheitsansprüche und die Überwindung digitaler Gräben die zentralen Herausforderungen. In Workshops diskutierten abschließend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ansätze und Strategien für die digitale Entwicklung des ländlichen Raums.