ÖFIT-Fachdiskussion zum EU-Projekt „e-SENS"

News vom 23. Okt. 2013

Die ÖFIT-Fachdiskussion zum Großprojekt „e-SENS“ zählte rund 80 Teilnehmer aus Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft. Das Projekt soll Maßstäbe für die Bereitstellung grenzüberschreitender digitaler Dienste in Europa setzen. Öffentliche Verwaltung, Bürger und Unternehmen profitieren vor allem von Mobilitätsvorteilen.

Die ÖFIT-Fachdiskussion zum Großprojekt „e-SENS“ zählte rund 80 Teilnehmer aus Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft. Das Projekt soll Maßstäbe für die Bereitstellung grenzüberschreitender digitaler Dienste in Europa setzen.  Öffentliche Verwaltung, Bürger und Unternehmen profitieren vor allem von Mobilitätsvorteilen.

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT hat am 15. Oktober 2013 zu einer weiteren Fachdiskussion geladen. Im Rahmen der Veranstaltung führten Vertreter des Bundesverwaltungsamts, Bundesministerium des Innern sowie der Projektpartner bremen online services  in das europäische Großprojekt „e-SENS“ ein. Inhaltlich wurden vor allem strategische Ziele des deutschen Konsortiums sowie Aspekte der Sicherheit und Nachhaltigkeit diskutiert. Unterschiedliche Fragen insbesondere zu den Auswirkungen auf die deutsche Verwaltungslandschaft wurden dabei erörtert. Durch die Diskussion führte Jens Fromm, Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT am Fraunhofer-Institut FOKUS.

Mobile und grenzüberschreitende IT-Lösungen in Europa

Die mehr als 80 Teilnehmer der Fachdiskussion wurden von MinDirig Peter Batt im Bundesministerium des Innern (BMI) begrüßt. Er betonte vor allem die Tragweite des Projektes und die Wichtigkeit einer gemeinsamen Infrastruktur für Europa. Susanne Mühlenbein hat als Vertreterin der Projektleitung zunächst das Projekt und seine Ziele vorgestellt. Aus deutscher Perspektive sei vor allem die Arbeit des IT-Planungsrats eine wichtige Basis betonte Frau Kleine-Tebbe aus dem Bundesministerium des Innern, die in Ihrem Vortrag vor allem die strategischen Ziele des deutschen Konsortiums hervorhob. Stephan Klein, Geschäftsführer von bremen online services ging anschließend näher auf Erfahrungen vorangegangener EU-Projekte ein sowie auf aktuelle Diskussionen im Kontext elektronischer Signaturen und Identitäten im europäischen Umfeld. Abschließend hat Katrin Weigend aus dem Bundesverwaltungsamt einen Einblick in erste Ergebnisse und aktuelle Arbeiten des Projektes gegeben.

Grenzüberschreitende digitale Dienste für einen europäischen Binnenmarkt

Im April 2013 ist e-SENS offiziell gestartet. Das Projekt greift die Ergebnisse verschiedener EU-Pilotgroßprojekte (SPOCS, e-CODEX, epSOS, PEPPOL und STORK) auf. Die Ergebnisse sollen Maßstäbe für die Interoperabilität auf europäischer Ebene setzen. Insgesamt 100 Partner aus 18 europäischen Ländern sowie Norwegen und der Türkei sind am e-SENS-Projekt beteiligt.