Legobausteine
Sabine Ullmann/pixelio.de

FLEXCARE

News vom 05. März 2015

Das Flexcare-Projekt bietet Forschern und Entwicklern der Bereiche LTE und 5G durch die Bereitstellung neuer relevanter Funktionen einen wesentlichen zusätzlichen Nutzen für das EU-Projekt FP7 FLEX.

Es verflogt dabei insbesondere die beiden Ziele:

1. Testbed Erweiterungen der FLEX-Infrastruktur mit Hilfe von fortgeschrittenen offenen LTE-Schnittstellen, die mit den bestehenden FIRE Kontroll- und Managementinstrumenten interoperabel gestaltet werden, und

2. Testbed Software-Erweiterungen, welche durch der Zustellung von Tools zur Unterstützung von Experimenten mit LTE-Geräten bereitgestellt werden und die vollständig mit den vorhandenen Tools integriert werden.

Flexcare zielt darauf ab, die FLEX-Infrastruktur mit einer neuen LTE-Testumgebung, nämlich dem FUSECO Playground, zu erweitern. Dies ermöglicht eine erhebliche Ausweitung und Verbesserung der FLEX Infrastruktur, und bietet neue Möglichkeiten für das Experimentieren mit mobilen Breitband-Netzen (2G, 3G, LTE, WLAN).

Außerdem bietet FLEXCARE neue Funktionen zur Erforschung von 5G Technologien wie der Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV) und Software basierter Netzwerke (SDN). Diese Funktionen werden durch die FOKUS Toolkits OpenSDNCore und Open5GCore realisiert. Beide Toolkits bilden dabei Instanzen orchestrierter LTE-Funktionen (z.B. PDN-GW, S-GW, MME) in virtualisierten und Software-basierten Netzwerkfunktionen, wie auch über eine erfolgreiche Trennung der Kontrollebene von der Benutzerebene mit Hilfe der Openflow Technologie.

Das Hauptziel der Einbindung des FUSECO Playgrounds in die FLEX-Architektur ist es, den FLEX-Anwendern per Fernzugriff dessen Ressourcen und Services zur verfügung zu stellen. Das FITeagle Toolkit, eine Entwicklung der TU Berlin, treibt den FUSECO Playground an. Die TU Berlin spielt eine aktive und leitende Rolle bei den Standardisierungsbemühungen für die nächsten GENI / FEUER APIs und deren Ressourcenbeschreibungen.