Patent »Verfahren und Vorrichtung zur sicheren Datenübertragung« erteilt

News vom 11. Dez. 2012

Dem von Johannes Viehmann entwickelten „Verfahren und Vorrichtung zur sicheren Datenübertragung“, welches eine sichere Kommunikation in großen Netzwerken ohne Abhängigkeit von einer „Vertrauenspartei“ ermöglicht, wurde das deutsche Patent 10 2011 079 109.4 erteilt.

Das Verfahren baut einen sicheren Kanal zwischen beliebigen Teilnehmern am Netzwerk auf. Dabei nutzt es Strukturen, in denen verschiedene Parteien einander in bestimmter Hinsicht misstrauen, und in denen Informationen unter den Parteien aufgeteilt werden (Secret-Sharing bzw. Geheimnisteilung). Damit liegt der Schlüssel zu den Daten nicht bei einer einzigen verantwortlichen Partei, denn diese könnte, wenn sie angegriffen wird, eine Sicherheitslücke darstellen. Anders als bestehende Lösungen mit einer Public-Key-Infrastruktur und asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren ist diese nun patentierte Lösung nicht auf Annahmen aus der Komplexitätstheorie gestützt: Auch mit unendlich hoher Rechenkapazität und beliebiger Weiterentwicklung von Kryptoanalyse-Methoden kann das informationstechnische Verfahren zum Schutz von Informationen nicht gebrochen werden. Somit sind private Daten bei der Kommunikation im Netzwerk optimal gesichert. Das Verfahren wurde für das S-Netzwerk entwickelt, welches u. a. als Plattform zur unleugbaren Langzeitarchivierung mit höchsten Sicherheitsanforderungen konzipiert ist.