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Fraunhofer Senat beschließt Integration der Berliner IuK-Institute zum 1. Juli 2012

News vom 10. Mai 2012

In der Sitzung vom 8. Mai 2012 beschloss der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft die Zusammenlegung der Berliner Fraunhofer-Institute FIRST, FOKUS und den Berliner Teil des ISST. Ziel ist es, das Angebot in der IuK-Forschung weiter zu profilieren und auszubauen. Die Integration erfolgt zum 1. Juli 2012.

Unter Federführung von Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS wurde ein Konzept für Strukturen und Arbeitsfelder des neuen IuK-Instituts erarbeitet. Mit eingebunden waren der Gesamtbetriebsrat sowie ein Integrationsteam, an dem Mitarbeitende aller betroffenen Institute beteiligt waren. Im neuen Institut werden etwa 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein, die in Zukunft alle unter dem Namen FOKUS agieren.

Die inhaltliche Planung basiert auf dem Leitthema »Smart Cities«. Denn die Stadt der Zukunft benötigt ganzheitliche IuK-Lösungen, sei es für Mobilität, eHealth, öffentliche Sicherheit, eGovernment oder Energie. Um Know-how und Kompetenzen zu nutzen, werden die an den Instituten bestehenden Forschungseinheiten weitergeführt, in Form von elf Kompetenzzentren. Das integrierte Institut setzt weiterhin auf eine internationale Ausrichtung und interkulturelle Offenheit – bei Mitarbeitern wie in den Projekten. Die enge Anbindung an die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Technischen Universität Berlin soll erhalten und gestärkt werden, mit einer Professur im Fachgebiet »Offene verteilte Systeme«.

Im Zuge der Integration werden keine Stellen abgebaut. Standort des neuen Instituts ist Charlottenburg. Mitglieder der Institutsleitung des integrierten Instituts sind Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin (geschäftsführend) und – bis zum 30. September 2012 – Prof. Dr. Stefan Jähnichen, bislang Leiter des Fraunhofer-Instituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST.