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Ca. 100 E-Akte-Interessierte während der Live-Präsentationen Fraunhofer FOKUS

E-Akte@FOKUS: 100 Gäste, 8 Szenarien, 1 Umfrage

News vom 30. Apr. 2015

Die Einführung der E-Akte hat weitreichenden Folgen für die Verwaltungsarbeit. FOKUS fragt: Was können heutige Lösungen schon? Wie lassen sich neue Lösungen in das bestehende IT-Umfeld einbinden? Welche Potenziale bietet das vollständig digitale Arbeiten? Gemeinsam mit derzeit 12 Wirtschaftspartnern hat FOKUS Szenarien aufgebaut und am 22. April vor ca. 100 Gästen erstmalig präsentiert.


Um mehr Transparenz im Themenfeld »Elektronische Verwaltungsarbeit« zu schaffen, hat FOKUS Ende 2014 das »Schaufenster E-Akte« eingerichtet. Seitdem wurden gemeinsam mit 12 Unternehmen acht Anwendungsszenarien erarbeitet und zur Präsentation im FOKUS eGovernment-Labor aufgebaut. Erstmalig vorgestellt wurden sie am 22. April vor ca. 100 Gästen, darunter hauptsächlich E-Akte-Verantwortliche aus Behörden in Bund, Ländern und Kommunen. 

Umfrage zu Bedarfen der Verwaltung
Eine noch bis zum 8. Mai offene, veranstaltungsbegleitende Umfrage widmet sich den Anforderungen der Behörden an E-Akte-Lösungen sowie dem aktuellen Bedarf an Funktionskomponenten. Erste Zwischenergebnisse zeigen bereits interessante Trends: Über 2/3 der Befragten sehen Bedarf an Möglichkeiten zur Langzeitarchivierung wie auch zur elektronischer Signatur schon heute oder spätestens in den kommenden Jahren. Beinahe alle Befragten sprechen sich für mobiles Arbeiten aus. 15 Prozent arbeiten bereits mobil.

Schaufenster E-Akte
Das »Schaufenster E-Akte« schafft Markttransparenz und ergänzt damit das Angebotsportfolio von FOKUS rund um Anforderungsanalyse, Ausschreibungsbegleitung, Qualitätssicherung und Akzeptanzmanagement. Es steht den Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung offen, um sich im Vorfeld von Ausschreibungen zu allen relevanten technischen und funktionalen Fragen zu informieren. Themen sind beispielsweise Interoperabilität, E-Zusammenarbeit, Fachverfahrens-Integration, Langzeitarchivierung, Input- & Output-Management (u.a. DeMail-Integration), Cloud-Services und Nutzung mobiler Endgeräte. Weitere Szenarien sind aktuell im Entstehen.

Zu den weiteren Aktivitäten des Schaufensters gehört u.a. eine im März erschienene Broschüre, die funktionale Charakteristika der Lösungen vergleicht und eine kurze Einführung in das Themenfeld gibt. Einen breiten Überblick über technische Spezifikationen von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) bietet die Herstellerbefragung des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) aus dem Sommer 2014.