Open Data Alter Hamburg
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Mehr Transparenz an der Alster

News vom 19. Sept. 2014

Das Transparenzportal der Freien Hansestadt Hamburg geht offiziell am 1. Oktober 2014 online. Eine Beta-Version ist bereits seit vergangener Woche erreichbar. Fraunhofer FOKUS hat die Hamburger bei der Konzeption und Umsetzung ihres Open-Data-Angebots unterstützt und im Sinne des neuen Transparenzgesetzes (HmbTG) bestehende Infrastrukturen und Komponenten, wie den Hamburger Metadaten-Katalog, eingebunden.

Offene Daten schaffen Transparenz. Sie sind nicht nur wichtig, um Entscheidungen der öffentlichen Hand nachzuvollziehen, sondern bieten auch wirtschaftliche Chancen für die Stadt. Gerade dynamische Geodaten werden häufig von IT-Unternehmen genutzt, um sie mit anderen Daten zu verknüpfen und so hilfreiche mobile Anwendungen zu entwickeln. Dafür werden diese frei zugänglich und in einem gängigen Austauschformat zur Verfügung gestellt.

Das Hamburger Transparenzportal tut genau dies. Bisher läuft es noch im Testbetrieb, ab 1. Oktober geht die Plattform dann aber in den Echtbetrieb. Das Transparenzportal erweitert das bestehende Open Data-Portal unter hamburg.de, um die Funktion eines Informationsregisters. Darin werden nicht nur Daten, sondern aufbereitete Informationen und Dokumente wie bspw. Sitzungsprotokolle zur Verfügung gestellt. Diese sind Volltext-durchsuchbar und an den entsprechenden Stellen anonymisiert, wo Persönlichkeitsrechte zu schützen sind.

Das Transparenzportal geht damit sowohl in puncto Datenvolumen wie auch in der Funktionalität weit über die Angebote anderer Städte hinaus. Es verwirklicht die gesetzliche Forderung nach mehr Transparenz, Partizipation und Kollaboration, die im Juni 2012 von der Bürgerschaft als Hamburgisches Transparenzgesetz einstimmig verabschiedet wurde.

Neben der Hamburger Lösung war FOKUS in den vergangenen Jahren auch maßgeblich an Konzeption und Umsetzung der Open-Data-Angebote aus Köln und Berlin, sowie des nationalen Open-Data-Portals govdata.de beteiligt.