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Digitalisierung braucht Governance

News vom 17. Juni 2016

In der Digitalisierung reden wir über intelligente Vernetzung, autonomes Fahren oder No-Government - alles herausragende Leuchttürme, die wir analysieren, motivieren und pilotieren. Diese Leuchttürme stehen vereinzelt in der durch Gewaltenteilung, Ressortprinzip und Föderalismus segmentierten Digitalisierungslandschaft. Drei IT-Bundesminister, CIOs auf allen Ebenen, auf Bundes- Ebene der IT-Rat, auf Bundes- und Länderebene der IT-Planungsrat, nationale Strategien, Länderstrategien und kommunale Strategien setzen sich mit unterschiedlichsten Aspekten auseinander; wo aber bleibt die übergreifende und umfassende Governance des Digitalen – also eine strategisch-politische Gestaltung der Verwaltung und des öffentlichen Sektors, aber auch für die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt.

Die Herausforderungen potenzieren sich durch die digitale Transformation von Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Hierbei gilt es, die gestaltende Rolle des Staates zu untersuchen und dabei Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen. Mit dem neuen Diskussionspapier von ÖFIT wird eine als offenes Gestaltungsparadigma verstandene, digitale Governance der öffentlichen Hand definiert und erläutert, ihre Verantwortungsbereiche und Instrumente identifiziert, ihr Status Quo analysiert, strategische Optionen verdeutlicht und es werden Fragen gestellt, um dringend benötigten Antworten zu finden.


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