Vertragsunterzeichnung_Bosch_FOKUS
Feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrag von FOKUS und Bosch (v.l.n.r.): Dr. Tom Ritter, Dr. Jürgen Kirschner, Dr. Ilja Radusch, Prof. Ina Schieferdecker, Dr. Harald Hönninger Fraunhofer FOKUS

FOKUS und Bosch gemeinsam für Sicherheit und Qualität im »Internet der Dinge«

News vom 17. Juli 2015

Fraunhofer FOKUS und Bosch wollen gemeinsam integrierte Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) entwickeln. Am 17. Juli haben beide Unternehmen in Berlin dafür einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Bis 2022 werden schätzungsweise 14 Milliarden Geräte – etwa Sensoren, Sicherheitskameras, Fahrzeuge oder Produktionsmaschinen – miteinander vernetzt sein und so virtuelle und physische Welt miteinander verbinden. 
Die enge Zusammenarbeit des Berliner Forschungsinsituts mit dem international führenden Technologie- und Dienstleistungsunternehmen soll innovative IoT-Lösungen für öffentliche Sicherheit mit Gebäudemanagement, Energiemanagement und Intelligente Mobilität hervorbringen. Vor allem wollen sich FOKUS und Bosch dabei auf die Bereiche Qualitätssicherung und Zertifizierung konzentrieren. 

Zur feierlichen Vertragsunterzeichnung besuchten am Freitag Dr. Jürgen Kirschner, Geschäftsleiter Angewandte Forschung und Produktionstechnik und Dr. Harald Hönninger, Bereichsleiter Softwaresysteme der Robert Bosch GmbH, das Fraunhofer-Institut FOKUS. Gemeinsam mit den Institutsleitern Prof. Dr. Ina Schieferdecker und Prof. Dr. Manfred Hauswirth besichtigten sie im Anschluss verschiedene Labore bei FOKUS, um sich in den Bereichen Automotive, Quality Engineering for Safety-Critical Systems und Smart Communication einen Eindruck über innovative technologische Lösungen zu verschaffen. »Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bosch«, so Ina Schieferdecker, »ich bin überzeugt, dass die technologischen Portfolios beider Unternehmen hervorragend zusammenpassen«. »Wir werden jetzt das Know-how in den einzelnen Geschäftsfeldern miteinander abgleichen und konkrete Handlungsbedarfe identifizieren. Der Rahmenvertrag schafft hervorragende Voraussetzungen für konkrete, gemeinsame Entwicklungen im Zukunftsfeld Internet der Dinge«, erläutert Jürgen Kirschner die Intention der Zusammenarbeit.