Zentrum am Zoo
»Zentrum am Zoo« in Berlin: Erster Sitz von FOKUS ullstein bild/ Lehnartz

Historische Entwicklung von FOKUS

„Die technischen Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Rechner- und Kommunikationstechnik ermöglichen es, die Kommunikation und Kooperation von Menschen miteinander unter Überwindung von räumlicher und zeitlicher Trennung in völlig neuer Weise zu unterstützen.“ (GMD Jahresbericht 1991/1992)

Zu GMD-Zeiten

  • 1988: Das Forschungszentrum für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) wird als Institut der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH (GMD) von Prof. Dr.-Ing. Radu Popescu-Zeletin im „Zentrum am Zoo“ in Berlin gegründet. Thematische Schwerpunkte sind die Erforschung, Entwicklung und Erprobung neuer Architekturen und Verfahren für innovative Anwendungen in einer Breitbandumgebung.
  • 1996: Prof. Dr.-Ing. Radu Popescu-Zeletin erhält den Rumänischen Wissenschaftspreis für sein Lebenswerk.
  • 1997: FOKUS zieht ins Atrium in der Kaiserin-Augusta-Allee in Berlin-Charlottenburg. Zurzeit arbeiten 173 Personen bei FOKUS.
  • 2001: Fusion der GMD mit der Fraunhofer-Gesellschaft; FOKUS ist ab diesem Zeitpunkt das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme. Neuorientierung hin zu anwendungsorientierter Forschung im wirtschaftlichen Umfeld. Die Kompetenzen werden in acht Abteilungen mit rund 200 Mitarbeitern gebündelt.

FOKUS wird ein Fraunhofer-Institut

  • 2004: Für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre erhält Prof. Dr. Ina Schieferdecker den Alfred-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer.
  • 2005: Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Radu Popescu-Zeletin erhält den höchsten Orden der Republik Rumänien (Ordinul National Pentru Merit in grad de Comandor).
  • 2005: Die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ wählt Prof. Dr. Ina Schieferdecker unter die Top Ten der Deutschen Forscher.
  • 2005: Aufbau von Test- und Entwicklungslaboren, in den eigene Entwicklungen sowie Technologien und Produkte verschiedener Hersteller integriert und praxisnahe Szenarien entwickelt werden.
  • 2006: Verkauf der erfolgreichen Spin-offs Iptel.org GmbH und Twonky Vision GmbH an US-amerikanische Unternehmen.
  • 2010: Einführung des neuen Personalausweises: Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und öffentlicher Verwaltung hat Fraunhofer FOKUS maßgeblich an der Einführung des neuen Personalausweises der Bundesrepublik Deutschland mitgewirkt.
  • 2010: Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ beim bundesweiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ für den mobilen Mitfahrservice „OpenRide“.
  • 2010: Die Future Internet Assembly zeichnete das von der Europäischen Union geförderte und von Prof. Dr. Thomas Magedanz (Fraunhofer FOKUS) geleitete Projekt „Panlab“ im Dezember 2010 mit dem „Future Internet Award“ aus.
  • 2010: Fraunhofer FOKUS wird für die datenschutzfördernde Kombination des neuen Personalausweises mit der Microsoft-Technologie U-Prove mit dem „TeleTrusT Innovation Award 2010“ ausgezeichnet.

Zusammenführung Berliner IKT-Institute

  • 2012: Die drei Berliner IuK-Institute FOKUS, FIRST und ISST-Berlin werden unter dem Namen Fraunhofer FOKUS zusammengeführt. Rund 490 Mitarbeiter entwickeln nun in 11 Kompetenzzentren Informations- und Kommunikationstechnologien für Smart Cities.
  • 2012: Berthold Butscher, zuvor stellvertretender Institutsleiter, geht nach 24 Jahren bei FOKUS in den Ruhestand und wird von Gerd Schürmann abgelöst.
  • 2012: FOKUS eröffnet das Innovation-Center „FOKUS InnoCity“ in Santiago de Chile. Mit dem neuen Forschungsstandort will FOKUS gemeinsam mit südamerikanischen Vertretern aus Industrie, Politik und Wissenschaft Smart-City-Lösungen für die Region entwickeln.
  • 2013: Gründung des Kompetenzzentrums Öffentliche IT, das durch das Bundesministerium des Innern gefördert wird.
  • 2013: Auszeichnung als "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" beim bundesweiten Innovationswettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" für das Frühwarnsystem KATWARN.
  • 2014: Prof. Dr. Manfred Hauswirth wird zum 1. Oktober geschäftsführender Institutsleiter. Parallel dazu übernimmt er die Professur für das Fachgebiet »Verteilte offene Systeme« an der Technischen Universität Berlin. Prof. Popescu-Zeletin scheidet zum 30. September 2014 aus seiner Funktion als Institutsleiter des Fraunhofer FOKUS aus.
  • 2015: Der Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft berief Prof. Dr. Ina Schieferdecker zum 1. Januar in die Institutsleitung von FOKUS. Sie leitet das Institut gemeinsam mit Prof. Dr. Manfred Hauswirth und hat parallel eine Professur an der Freien Universität Berlin zu Modellbasierter Entwicklung und Qualitätssicherung softwarebasierter Systeme inne.