Ansprechpartner
Dipl.-Inf. Christian Hein
Gruppenleiter Prozessoptimierung
Geschäftsbereich SQC
Tel.: +49 30 3463-7375

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REMICS

REuse and Migration of legacy applications to Interoperable Cloud Services

01. Sept. 2010 bis 31. Aug. 2013

Cloud Computing wird heutzutage als ein Mittel zu Verringerung der Betriebskosten rechenintensiver Applikationen angesehen. Software als Dienst in der Cloud anzubieten, wird immer populärerer und immer attraktiver durch das inzwischen existierende Angebot an Cloud-Umgebungen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sich bestehende Anwendungen nicht ohne Weiteres in eine Cloud-Umgebung überführen lassen. Die Nutzung des Cloud-Paradigmas für bestehende Anwendungen ist daher unter Umständen mit erheblichen Investitionen bis hin zur kompletten Neu-Implementierung verbunden.

Das REMICS-Projekt beschäftigt sich mit den Fragestellungen der Migration von bestehenden Anwendungen in eine Cloud-Umgebung unter Nutzung von MDE- Technologien. Eine Schwierigkeit einer solchen Migration liegt dabei in der oftmals nur schwer zu realisierenden Wiederverwendung der bestehenden Applikation.

Im REMICS-Projekt werden insbesondere Techniken für das Knowledge-Discovery eingesetzt und weiterentwickelt. Diese erlauben es, bestehende Anwendungen zu analysieren und in Modelle umzuwandeln. Dabei werden sowohl der Quellcode als auch Datenbanken untersucht. In weiteren Schritten erfolgen dann architekturelle Anpassungen und die teilweise Neugenerierung der Anwendung für die Zielumgebung.

Das Kompetenzzentrum SQC des Fraunhofer Instituts FOKUS beschäftigt sich insbesondere mit der Qualitätssicherung im Migrationsprozess sowie mit der Schaffung einer adäquaten modellbasierten Werkzeugumgebung. Sowohl die während der Migration gewonnen Modelle werden überprüft und anhand von Metriken bewertet, als auch die in die Cloud-Umgebung migrierten Anwendungen – zum Beispiel in Bezug auf ihre Performance – getestet Im Projekt werden zwei Fallstudien untersucht, in denen die Ergebnisse des REMICS-Projekts angewendet werden.

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