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Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS

So machen wir Städte schlau

News vom 11. Sept. 2013

Fraunhofer FOKUS präsentierte Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, und Dr. Alexander Kurz, Vorstand Personal und Recht der Fraunhofer-Gesellschaft, angewandte Forschung für die schlauen Städte von morgen.

Im Rahmen der Fraunhofer-Smart-City-Tour stellte Fraunhofer FOKUS am 11. September Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Dr. Alexander Kurz, Vorstand Personal und Recht der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie Pressevertretern Forschungsprojekte für die schlauen Städte der Zukunft vor. Professor Dr. Radu Popescu-Zeletin, Direktor des Fraunhofer FOKUS, führte zunächst in das Thema ein und unterstrich die Schlüsselrolle und das große Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Entwicklung von Smart Cities. Anschließend wurden drei praktische Beispiele gezeigt:

Vernetzte Sicherheit:

Ein extremes Unwetter setzt einen Kaskadeneffekt in Gang: Der Strom fällt aus, auf den Straßen passieren viele Unfälle und der öffentliche Nahverkehr ist gestört. Die Einsatzkräfte sind durch die vielen Großschadensereignisse mit einer unübersichtlichen Lage konfrontiert. Die Demonstration zeigt, wie eine effektive Vernetzung von sicherheitsrelevanten Systemen in Leitstellen und Kontrollzentren zu besseren und schnelleren Entscheidungen führt und so für mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger sorgt.

Meine Reha:

Um nach einem Unfall oder einer Krankheit wieder fit zu werden, sind in der Regel umfangreiche Rehabilitations- und Nachsorgeprogramme notwendig. Diese können sehr langwierig sein: Nach ersten therapeutischen Maßnahmen im Krankenhaus müssen die Patienten selbständig weiter trainieren, um einen nachhaltigen Therapieerfolg sicherzustellen. Mit der Therapieumgebung „Meine Reha“ können medizinische Übungen zu Hause durchgeführt und vom Therapeuten an dessen Klinikarbeitsplatz ausgewertet werden.

Vehicle-2-X-Kommunikation:

Ziel der Vehicle-2-X-Kommunikation ist, für mehr Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr zu sorgen. Die Demonstration stellt anhand eines stilisierten Modellaufbaus eines städtischen Straßennetzes vor, wie Fahrzeuge miteinander, mit der Verkehrsinfrastruktur und den Stadtbewohnern Informationen austauschen und interagieren können. Mit Hilfe dieser seriennahen Technologie können Fahrer mit der »digitalen grünen Welle« fahren und gefährliche Situationen vermeiden.

Senatorin Cornelia Yzer resümiert: „Intelligente Systeme und Vernetzung machen Städte schlau. Wir brauchen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort, damit der Mensch nicht nur schnell reagieren, sondern auch vorausschauend handeln kann.“